17
Aug
Wenn Haarausfall an psychologischen Gesundheit zerrt!
Egal ob nun Mann oder Frau - lichtet sich das Haar, fängt für viele Betroffene ein Alptraum an. In den Anfängen beobachtet man mehr Haare auf dem Kopfkissen, in der Dusche oder bleiben einfach viel mehr Haare in der Bürste hängen. Schnell beginnt das Selbstwertgefühl zu sinken. Stehen Haare doch als Symbol für Kraft und Vitalität. Ebenso drücken viele Menschen mit ihrer Frisur ihre Einstellung und Lebensgefühl aus. Nicht nur das ! Es kann auch Auswirkungen auf den Beruf haben. Studien belegen, dass Bewerber mit sichtbarem Haarausfall anderen Bewerbern mit gleichen Leistungen unterlegen sind. Diese Entscheidungen der Verantwortlichen laufen ganz unbewusst ab und zeigen, dass es bei einer gescheiterten Bewerbung auch an oberflächlichen Dingen hapern könnte. Von Haarausfall betroffene Patienten sind daher oft psychologisch sehr belastet bzw. an der psychologischen Gesundheit zerrt!
Doch was genau gegen Haarausfall tun?
Die Ursachen für den Haarausfall sollte erst einmal ein Facharzt für Dermatologie diagnostizieren. Nur wenige Erkrankungen sind Grund für bleibenden Haarausfall. Neben falscher Ernährung, Schilddrüsenerkrankungen oder psychischem Stress ist die am häufigsten gestellte Diagnose, die genetisch bedingte Alopezie (=Haarausfall). Diese Form des Haarausfalls ist leider nicht reversibel und mögliche Therapien sind nur bedingt möglich. Neben Haarwasser wie Minoxidil und Tabletten wie Finasterid hat die Wissenschaft noch keine Behandlungsform gefunden, die neue Haare auf Dauer zurückbringen könnten. Die Wirkung begrenzt sich auf die Anwendungsdauer und über auftretende Nebenwirkungen sollte man unbedingt mit dem Arzt sprechen.
Neben künstlichem Haarersatz und Medikamente hat sich in den letzten Jahren die plastische Haarchirurgie oder anderes auch Haarverpflanzung oder Haartransplantation genannt, als Behandlungsform gegen die genetisch bedingte Alopezie durchgesetzt. Die Fortschritte sind hier enorm und die Haarchirurgie schafft es täuschend echte Resultate hervorzubringen, die von echtem Haarwuchs kaum zu unterscheiden sind.
Die Planung und Wahl des Arztes sind aber entscheidend für ein optimales Resultat. Nicht jeder Mensch ist für diese Behandlungsform geeignet und die Wünsche vieler an Haarausfall Betroffenen lassen sich nicht immer in die Realität umsetzen. Daher ist eine genaue Aufklärung über die Möglichkeiten und Grenzen einer Eigenhaartransplantation vor der Haartransplantation sehr wichtig. Entweder man geht den gang über einen speziellen Haartransplantation-Berater, oder eben zu den Haartransplantations-Kliniken direkt.